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Bildungswerk

Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005 – 2014

Mit der UN-Dekade setzen die Vereinten Nationen (UN) eine bedeutende Reihe Internationaler Jahre zur Zukunftssicherung des Planeten Erde fort. Bereits das erste Internationale Geophysikalische Jahr 1957/1958 (IGJ) löste viele neue Entwicklungen zu einem tieferen Verständnis unseres Planeten aus und war zugleich Motor einer beginnenden Systemkonkurrenz zwischen Ost und West.

Die Volkssternwarte Bochum war eine der wenigen Einrichtungen innerhalb der jungen Bundesrepublik Deutschland, die sich an diesen internationalen Forschungen beteiligte; der Kulminationspunkt für die Volkssternwarte Bochum lag im Empfang der Signale des ersten künstlichen Erdsatelliten Sputnik 1 der UdSSR am 5. Oktober 1957, nur wenige Stunden nach seinem Start.

Die kommenden Jahrzehnte waren geprägt vom Wettlauf der Systeme im All und auf der Erde blockierte der Kalte Krieg zwischen den Supermächten die internationale Zusammenarbeit.

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist die Welt in einem andauernden und tief greifenden Prozess der Umgestaltung begriffen. Der Ost-West-Konflikt, der die internationale Politik über eine lange Phase des 20. Jahrhunderts dominiert hat, schien auf absehbare Zeit gebannt zu sein. Auch an der Weltraumfront wurde jenes schicksalhafte Kräftemessen, das mit dem Sputnik begonnen hatte, von Ost wie West aufgegeben. Die Systemkonkurrenz schien bis auf weiteres überwunden.

An ihre Stelle sind aber nun neue Bedrohungsbilder und Konflikte unter sehr veränderten Rahmenbedingungen getreten: Ob wir an die Gefahren des Terrorismus und Fundamentalismus denken, oder an den beginnenden Kampf um die Ressourcen; all dies macht uns deutlich, dass in einer globalisierten und tiefgreifend veränderten Welt „Sicherheit“ und „Konflikt“ eine neue Dimension bekommen haben.

Die internationalen und nationalen Bestrebungen um globale soziale und ökologische Zukunftsfähigkeit sind wichtiger denn je geworden und somit der Initiator der Dekaden. Die UN will die Bedeutung und den Nutzen für die Gesellschaft durch eine friedliche nachhaltige Entwicklung verdeutlichen. Es ist die bislang größte weltweite Initiative in diesem Bereich und reicht von der Katastrophenvorsorge über Forschungen zum Klimawandel bis hin zur nachhaltigen Erschließung und Nutzung neuer Ressourcen. Es geht also um die Zukunftssicherung des Lebensraums der Menschheit.

Welchen Beitrag können Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Sicherung von Frieden und menschlicher Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung leisten?
Diese Frage- und Aufgabenstellung möchten wir unserem Bildungswerk voranstellen und Ihnen entsprechende Angebote unter dem Motto „Neugier ist der stärkste Antrieb“ machen.
Wir hoffen auf neue Ansichten und Einsichten.


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